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Logosynthese – Eine sanfte Methode, um innere Blockaden zu lösen

Manche Gedanken und Gefühle begleiten uns länger, als wir es uns wünschen.

Obwohl wir sie verstehen, bleiben sie spürbar –

im Körper, im Alltag, in unseren Reaktionen.


Die Logosynthese ist eine einfache und zugleich tiefgehende Methode, um genau hier anzusetzen.


Mit klar formulierten Sätzen wird gebundene Energie gelöst

und wieder in den eigenen inneren Raum zurückgeführt.


Dadurch entsteht oft mehr Ruhe, Klarheit und ein Gefühl von innerer Ordnung.


Eye-level view of a serene meditation space with soft lighting
gibt genau dem was du wegdrücken möchtest Aufmerksamkeit

Was hinter Logosynthese steckt

Die Logosynthese wurde vom Schweizer Psychologen Willem Lammers entwickelt.


Der Ansatz ist einfach:

Ein Teil deiner Energie ist in belastenden Gedanken, Erinnerungen

oder inneren Bildern gebunden.


Mit gezielten Sätzen holst du diese Energie zurück –

und gibst deinem System die Möglichkeit, sich neu auszurichten.


Oft geschieht das leise.

Und genau darin liegt die Kraft dieser Methode.


Wann du Logosynthese konkret anwenden kannst

Logosynthese ist besonders dann hilfreich, wenn du merkst,

dass dich etwas innerlich festhält – zum Beispiel:


  • ein Gedanke, der immer wieder auftaucht

  • ein Gefühl, das sich schwer lösen lässt

  • eine Situation, die dich noch beschäftigt

  • eine innere Reaktion, die du nicht ganz greifen kannst


Statt lange darüber nachzudenken, kannst du direkt damit arbeiten.

Wähle dafür ein ganz konkretes Thema, das du gerade wirklich spürst.


Je klarer dein Fokus, desto wirkungsvoller der Prozess.


So kannst du Logosynthese anwenden


Die Anwendung ist einfach – und lebt vor allem von deiner Präsenz.


1. Nimm dir bewusst Zeit

Setze dich an einen ruhigen Ort.

Vielleicht mit einem Glas Wasser oder einer Tasse Tee.


Komme an.

Atme.

Werde still.


2. Wähle dein Thema

Formuliere am besten laut, worum es geht. Zum Beispiel:

  • „Ich spüre eine innere Unruhe in mir die meistens kommt wenn ich gerade nichts zu tun habe“

  • „Ich denke nach Gesprächen ständig darüber nach, ob ich etwas falsch gemacht habe.“

  • „Ich spüre Druck, immer funktionieren zu müssen.“

  • "Ich muss ständig daran denken, was Person xy gesagt hat."


3. Spüre in dich hinein

Richte deine Aufmerksamkeit nach innen:


Wo zeigt sich das im Körper?

Wie fühlt es sich an?


Bleibe einen Moment genau dort.


4. Sprich die drei Sätze

Sprich jeden Satz langsam und bewusst.


Lass dir Zeit – spüre danach nach und trink vielleicht einen Schluck Wasser oder Tee.


Satz 1 – Energie zurückholen

Ich nehme meine ganze Energie zurück

aus allen Gedanken, Erinnerungen und eingefrohrenen Vorstellungen

die mit [dein Thema] verbunden sind –

aus meinem Körper und meinem gesamten energetischen Raum –

und lasse sie an ihren richtigen Platz in mir zurückfliessen.

Und ich lasse diesen Satz wirken.


Satz 2 – Fremdenergie loslassen

Ich entlasse alle Fremdenergien,

die mit [dein Thema] verbunden sind –

aus meinem Körper, und meinem gesamten energetischen Raum –

und lasse sie dorthin zurückfliessen, wo sie hingehören.

Und ich lasse diesen Satz wirken.


Satz 3 – Energie integrieren

Ich nehme meine ganze Energie zurückaus allen Reaktionen,

Schutzmechanismen und inneren Bewegungen,

die mit [dein Thema] verbunden sind –

aus meinem Körper und meinem gesamten energetischen Raum –

und lasse sie vollständig an ihren richtigen Platz in mir zurückfliessen.

Und ich lasse diesen Satz wirken.


Diese Sätze sind nicht in Stein gemeisselt. Sie zeigen, wie ich persönlich mit Logosynthese arbeite. Andere Menschen oder Therapeut:innen verwenden vielleicht leicht andere Formulierungen –

und vielleicht fühlt sich auch für dich ein anderer Satz stimmiger an.

Wichtig ist, dass die Worte innerlich Sinn ergeben und du dir danach Zeit lässt, sie wirken zu lassen.


5. Lass den Prozess wirken

Nach jedem Satz,

halte inne, spüre in deinen Körper, beobachte, was sich verändert


Manchmal zeigen sich sofort Veränderungen.

Wenn es sich danach immer noch gleich anfühlt,

kannst du den Prozess gerne noch einmal wiederholen.


Ein kleines Beispiel

Du bemerkst, dass dich der Gedanke begleitet:

„Ich bin nicht gut genug.“


Anstatt ihn wegzudrücken oder zu analysieren, setzt du dich ruhig hin,

spürst in das Gefühl hinein und arbeitest mit den drei Sätzen.


In der Praxis kann es sein, dass du die Sätze je nach Thema etwas anpassen darfst.


Nach und nach kann sich etwas lösen.

Vielleicht wird das Gefühl weiter, ruhiger –

oder verliert an Intensität.


Wichtige Hinweise für deine Praxis

  • Arbeite mit einem Thema nach dem anderen

  • Lass dir Zeit zwischen den Sätzen

  • Spüre mehr, als dass du „machst“

  • Vertraue deinem eigenen Tempo


Fazit

Logosynthese ist eine klare, ruhige Methode,

um innere Themen direkt zu bearbeiten.


Mit wenigen, gezielten Sätzen unterstützt du dein System dabei,

gebundene Energie zu lösen und wieder in dir zu integrieren.


So entsteht Schritt für Schritt mehr innere Ruhe, Klarheit und Stabilität –

ganz in deinem eigenen Rhythmus. ✨


 
 
 

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