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Gefühle sind da, um gefühlt zu werden

Aktualisiert: 26. Apr.

Heute, während ich diesen Artikel schreibe, ist so ein Tag.

Ein Tag, an dem es mir einfach nicht richtig gut geht.

Ich bin unmotiviert, habe auf nichts wirklich Lust.

So ein richtiger „Anschiss“-Tag, kennst du?


Und ich habe den ganzen Morgen damit verbracht, es ändern zu wollen.

Zu überlegen, warum es mir so geht.

Was der Grund sein könnte.

Was ich tun kann, damit es mir besser geht.


Bis ich mich selbst wieder daran erinnert habe:

Darum geht es gar nicht.


Es geht nicht darum, herauszufinden, warum du etwas fühlst.

Es geht darum, es zu fühlen.


Emotion bedeutet: Energy in Motion.

Energie in Bewegung.

Und wenn wir anfangen, sie zu zerdenken,

halten wir diese Bewegung oft einfach nur fest.


Und wie du siehst, ist genau aus dieser Emotion etwas wunderbares entstanden.

Dieser Artikel.


Eye-level view of a serene meditation space with soft lighting
erlaube dir zu fühlen

Das Leben ist nicht konstant – und das ist gut so

Wir alle haben Tage, an denen es uns gut geht.

Und Tage, an denen es uns weniger gut geht.

Und manchmal gibt es dafür keinen klaren Grund.


Und weisst du was?

Das ist völlig normal. Das ist Leben.


Wie in der Natur.

Es gibt Ebbe und es gibt Flut.

Und die Ebbe versucht nicht, Flut zu sein. Und die Flut versucht nicht, Ebbe zu sein.


Es gibt Tag und Nacht.

Beides gehört dazu.


Auch in deinem Körper.

Gerade als Frau.

Es gibt Phasen voller Energie, Leichtigkeit, Klarheit.

Und es gibt Phasen von Rückzug, Ruhe, vielleicht auch Schwere.


Und alles davon ist richtig.


Du bist hier, um zu fühlen

Wir leben dieses Leben nicht, um uns immer nur gut zu fühlen.

Wir leben dieses Leben, um zu fühlen.

Und dazu gehören auch die unangenehmen Gefühle.


Denn wenn du nie wüsstest, wie sich ein schwerer Tag anfühlt,

könntest du die leichten Tage gar nicht wirklich schätzen.


Wenn du nie traurig wärst, würde sich Freude weniger intensiv anfühlen.

Die Kontraste machen das Leben lebendig.


Gefühle sind neutral

Eigentlich sind Gefühle neutral.

Wir haben nur gelernt, sie zu bewerten:

„Das ist gut.“

„Das ist schlecht.“

„Das will ich.“

„Das will ich nicht.“


Aber in Wahrheit sind es einfach Empfindungen im Körper.

Manche fühlen sich weich und weit an.

Andere eng und schwer.

Mehr nicht.


Und alle haben ihre Daseinsberechtigung.


Fühlen passiert nicht im Kopf

Ein ganz wichtiger Punkt:

Gefühle fühlen passiert nicht im Kopf.

Es passiert im Körper.


Also wenn es dir das nächste Mal nicht so gut geht,

versuche nicht sofort zu verstehen, warum.

Sondern frag dich:

Wo in meinem Körper spüre ich das gerade?

Wie fühlt es sich an? Eng? Warm? Schwer? Unruhig?


Und dann bleib einfach einen Moment dort.

Ohne es zu verändern. Ohne es wegzumachen.

Nur da sein.


Und noch etwas Ehrliches…

Wenn es dir gut geht, fragst du dich dann:

„Warum geht es mir jetzt gut?“


Wahrscheinlich nicht.

Du nimmst es einfach an.


Also warum machen wir es anders, wenn es uns mal nicht so gut geht?


Ein sanfter Reminder

Natürlich gibt es Situationen, in denen es wichtig ist, hinzuschauen.


Wenn es dir über längere Zeit schlecht geht,

wenn sich etwas immer wieder zeigt,

wenn dich etwas wirklich belastet – dann darfst du tiefer gehen.


Aber diese ganz normalen Schwankungen?

Die bedeuten einfach nur: Du bist ein Mensch.


Und ehrlich gesagt…

das ist etwas unglaublich Schönes.


Kleine Impulse für solche Tage

Wenn du merkst, du hast so einen „off“-Tag,

dann können dir diese Dinge helfen – nicht um dich zu verändern, sondern um dich zu begleiten:


  • Erlaube dir, langsamer zu sein

    Du musst heute nicht dein "bestes" Ich sein.

  • Spüre statt zu analysieren

    Geh immer wieder zurück in den Körper.

  • Reduziere Druck

    Heute ist kein „Ich muss alles lösen“-Tag.

  • Sanfte Bewegung

    Ein Spaziergang, Dehnen, Atmen – einfach, um die Energie in Bewegung zu halten.

  • Schreib es raus

    Nicht um Antworten zu finden, sondern um Raum zu schaffen.

  • Erinnere dich:

    Es bleibt nicht so.

    Nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch. Das ist ein Gesetz.


Fazit

Vielleicht darfst du heute einfach aufhören,

dich besser fühlen zu müssen.


Vielleicht darfst du einfach fühlen, was gerade da ist.

Ohne es zu bewerten.

Ohne es zu verändern.


Einfach da sein.

Denn genau dafür bist du hier.


💛

 
 
 

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